Durchgangsverkehr heraus aus Junkersdorf
Antworten von Anke Brunn auf die Fragen von "Bei und in Junkersdorf"

Anke Brunn mit u.a.Lisa Steinmann, Dr. Lale Akgün, Helga Sclapka und Claus Stumpf beim Pankratiusmarkt am 20. Juni
1. Was finden an Junkersdorf besonders liebenswert?
Für mich sind der alte Dorfkern und die alten Höfe besonders charakteristisch und besonders liebenswert in Junkersdorf. Ich finde es nicht hinnehmbar, dass an Stelle des alten Dorfplatzes vor St. Pankratius eine gefährliche Straßenkreuzung ist. Das will ich ändern. Der Durchgangsverkehr muss aus dem Ortskern von Junkersdorf heraus. Der Dorfplatz muss wieder ein Platz werden. Um das zu erreichen brauche es einen langen Atem; aber das ist mein Ziel.
2. Wie stellen Sie sich Lösungsansätze vor, den Verkehr in Junkersdorf wieder den dörflichen Verhältnissen anzupassen?
Wie gesagt: Der Durchgangsverkehr muss aus Junkersdorf heraus. Die Vorschläge der BIG Junkersdorf weisen in die richtige Richtung. Ich habe sie mir deshalb zu Eigen gemacht und unterstütze sie.
3. Die Grundschule Junkersdorf platzt aus allen Nähten – trotz baulicher Erweiterung. Wie soll es weitergehen?
Erfreulich viele Familien mit Kindern sind nach Junkersdorf gezogen. Zum Glück hat Schuldezernentin Agnes Klein erkannt, dass die bisherigen Prognosen ihrer Verwaltung falsch waren. Sie hat sofort geholfen und hat für die nächste Zeit eine Übergangslösung und dann die Nutzung des Geländes der ehemaligen Belgischen Schule in Aussicht gestellt. Ich werde dafür gern weiter "am Ball" bleiben.
4. RTL wird Junkersdorf verlassen. Wie bewerten Sie die bisherigen Ansätze der Nachnutzung des Geländes an der Aachener Straße?
Aktuell scheinen die Planungen zu ruhen, zumal sich der Auszug von RTL verschoben hat. Für sinnvoll erachte ich zur Straßenseite der Aachener Straße gewerbliche Nutzung und zur anderen Seite Wohnen, sodass sich das Gelände sowohl der wirtschaftlichen Entwicklungsachse der Aachener Straße als auch dem dahinter liegenden Wohngebiet sinnvoll einpasst.